Sommerferien 2013; 27. Juli bis 4. August

Mittwoch, 24.07.2013

Meine Erlebnis-Sommerferien beginnen bald. Am Freitag geht es gleich nach der Arbeit los.

Erste Station ist Wolkenstein im Südtirol. Am Samstag werde ich eine Biketour in den Dolomiten durchführen. Mit dem Mountainbike werde ich auf der Sellaronda die Sella - Gruppe umrunden. 62km, 1100 hm mit dem Mountainbike, 3400hm total:

  

Am Sonntag werde ich am Gardasee sein und dort wie im letzten Jahr einen Berg erklimmen. Die Route steht noch offen...

Ab Montag kann ich dann zum ersten Mal das Meer geniessen und einem Zeltplatz nahe Venedig campen. Hier habe ich vor, weitere Windsurf-Lektionen zu nehmen und ein, zwei Tauchgänge durchzuführen.

Gegen Ende Woche werde ich dann wieder zurückfahren, jedoch nochmals einen Halt am Gardasee einlegen. Hier wartet noch eine Revange auf mich, dies Jahr sollte es klappen mit der ganzen Monte-Baldo-Route!

über Ostern in Ägypten

Sonntag, 10.02.2013

Auch diese Ostern waren wir wieder auf der Sinai-Halbinsel. Diesmal zu viert und in einem anderen Resort.

Eine Woche Sonne, Strand, Meer, Tennis, Tauchen.

Hinflug: SO 24.03.2013, 07:30 - 12:45, Flugnummer 4T 2098 (Belair/AirBerlin)
Rückflug: 31.03.2013, 13:35 - 18:20, Flugnummer 4T 2099 (Belair/AirBerlin)
Hotel: Rixos Sharm el Sheikh

Zusammenfassung Bali

Donnerstag, 15.11.2012

„Zurück ins Mittelalter“ würde der Titel der Zusammenfassung lauten, wenn sie Valentina schreiben würde. Aber sie hat nicht mal so unrecht. Zwar hat das Land und das Volk hat auf den ersten Blick kaum Unterschiede mit Koh Samui (Thailand) gehabt, doch bei näheren Beobachtungen sind doch erhebliche Unterschiede vorhanden. Was mir vor allem aufgefallen ist, dass hier hauptsächlich am Boden sitzend gearbeitet wird. Egal ob sie am Schweissen, Schnitzen, Steinhauen oder Roller reparieren waren, es spielte sich alles am Boden ab. Stühle haben sie nur, um darauf den Fernseher zu stellen, damit dieser in der richtigen Höhe ist. Da in Bali di Arbeitsplätze nicht wie bei uns in Gebäuden sind, sondern am Strassenrand unter einem Dach, konnte man dies alles problemlos beobachten.

Allgemein muss man sagen, dass die Balineser sehr faule Leute sind. Für Arbeiten, wo bei uns zwei Arbeiter völlig ausreichen, sind dort mindestens vier beschäftigt. Und da sie lieber Pausen machen als zu arbeiten, geht der Arbeitsfortschritt nicht mal halb so schnell voran wie bei uns in der Schweiz. In einem Restaurant zum Beispiel, das nur etwas grösser war als die yellow CaféBAR mit Terrasse, waren fünf Serviceangestellte, ein Barkeeper und sieben oder acht Köche und Küchenhilfe am Herumstehen, während zwei oder drei Tische belegt waren.

Unser Tauchguide erzählte von einem Kollegen, den er gerne anstellen wollte. Aber die Arbeitszeit von 8 Uhr morgens bis 19 Uhr abends schreckten ihn ab. Anstatt umgerechnet 600 Franken Monatslohn blieb er bei seinem Job, bei dem er nur 200 Franken verdiente. Er war mit seinem Leben vollkommen zufrieden, obwohl er in einer Hütte lebt, in dem der Boden aus Erde besteht. Genau diese Einstellung haben Balineser. Kapitalismus kennen sie nicht, wofür ich sie schon fast beneide.

Was ich von Bali noch als positive Erinnerung mit nehme, ist das feine Essen. Ich selbst habe eigentlich immer ein Indonesisches Gericht bestellt, so lange es ohne Fisch und Meeresfrüchte war. Und jedes Mal war es ein perfekter Genuss. Wieso schmeckt bei uns der Reis und die Nudeln nicht so gut? Wahrscheinlich liegt es am etwas pikanterem Gewürz. Was ich als liebstes zu mir nahm waren diese Fleischspiesse „Satay“ mit der fabelhaften Erdnusssauce. Das werde ich noch lange vermissen! Für Valentina hatte es gute Alternativen ohne Reis, denn durch die Touristen wurde die Menukarte mit westlichen Produkten ergänzt.

Die Balineser essen drei Mal im Tag Reis. Mit Gemüse als Beilage. Gekocht wird am Morgen und das reicht dann für den ganzen Tag. Sie sind sich gewöhnt, den Reis oder die Nudeln kalt zu essen. Daher war manchmal auch unsere Beilage eher kalt als heiss.

Das Klima hier ist das ganze Jahr etwa gleich. Am Meer so um die 35°C, in den Bergen natürlich etwas angenehmer. Regenzeit ist von November bis Februar, wobei es selten den ganzen Tag regnet. Der Regen wird benötigt, um die Seen wieder aufzufüllen, die das ganze Jahr die Reisfelder mit Wasser versorgen.

Was mich an Bali störte, war der Abfall. Neben der Strasse liegt überall Plastik. Früher, das heisst noch bis vor 15 bis 20 Jahren, waren alle Verpackungen noch aus organischen Materialien. Das Meiste wurde mit Bananenblätter umwickelt und so verkauft. Diese konnte man ohne Probleme einfach wegschmeissen. Doch durch die Globalisierung kam auch der Plastik, während die Wegwerf-Einstellung beleibte. Schade! Wenigstens stinke dieser Abfall nicht.

Während die Balineser sagen, es hat hier viele streunende Hunde, bekamen wir wenige zu Gesicht. In Italien ist diese Situation einiges schlimmer. Uns fielen aber die vielen frei herumlaufenden Hühner auf. Nicht selten sahen wir eine ganze Geflügelfamilie mit jungen Bibelis am Strassenrand.

Am Anfang unserer Reise waren wir noch sehr besorgt um unser Hab und Gut und liessen am Strand unsere Tasche nie aus den Augen. Wir merkten aber schnell, dass es hier gar nichts geklaut wurde. Man kann zum Beispiel eine teure Unterwasserkameras auf dem Tisch liegenlassen, während man am Tauchen ist. Dies hat uns mein Tauchguide vorgemacht. Für ihn war das was ganz normales.

Bali ist der ideale Ort um Strandferien mit Abenteuer zu verknüpfen. Obwohl die Insel nicht mal so gross ist wie der Kanton Graubünden, ist die Abwechslung riesig: Touristengebiet im Süden, Natur und Wildnis im Norden. Egal ob Sandstrand zum Relaxen oder Steinstrand zum Tauchen, Regenwald- oder  Vulkanlandschaften zum Wandern oder Reisfelder zu bestaunen, Bali kann fast jede Ferienwünsche erfüllen. Und vor allem ist es sehr Preiswert. Schade ist es so weit weg, sonst würde es uns öfters dorthin ziehen.

Rückflug

Sonntag, 11.11.2012

So, unsere Ferien sind vorbei. Nach dem Frühstück packten wir noch fertig und gaben das Zimmer ab und liessen unser Gepäck einsperren. Da wir erst am Abend um halb sieben Uhr abgeholt werden, hatten wir noch den ganzen Nachmittag zur unserer Verfügung. Wie genossen das letzte Mal das Baden im Meer, das Liegen am Strand, sogen die Wärme und Sonnenstrahlen in uns auf und druckten noch in letzter Minute unsere Bordkanten.

Am Flughafen hatten wir schnell eingecheckt. Es gab zwar noch eine Diskussion wegen unserem Gepäck; wegen Übergewicht wollte der Mann am Schalter von uns noch 200 Dollar (!) einkassieren. Als wir uns klar ausdrückten, dass wir die Koffer wieder haben wollen um das Gewicht zu reduzieren, war es dann auf einmal gut und er liess es bei einer Verwarnung.

Wir hatten leider nicht mehr so gute Plätze wie beim Hinflug, dafür war es in der Nacht diesmal ruhiger. Die vielen Stunden waren dann irgendwann vorüber und wir kamen in Amsterdam an, wo uns ein schöner blauer Himmel mit aufgehender Sonne begrüsste. Diesmal war es nicht mehr so stressig, denn wir hatten genügend Aufenthaltszeit, so dass wir sogar noch bei den Läden unser letztes Feriengeld verprassen konnten.

Gegen Mittag waren wir wieder in Stuttgart und um 15 Uhr wieder in unserem geliebten Zuhause, wo Regen und Kälte auf uns wartete.

Tulamben

Freitag, 09.11.2012

Heute war der letzte richtige Ferientag. Wir starten ihn mit zwei Stunden Autofahrt! Es ging zuerst der Küste entlang nach Westen, bevor unser Fahrer über die hügelige, schöne Landschaft, am Vulkan Agung vorbei, nach Tulamben weiterfuhr.

Für heute habe ich richtige Tauchgänge gebucht, ganze drei an der Zahl. Tulamben gehört zu den beliebtesten Tauchplätzen hier auf Bali. Valentina war ein richtiger Schatz und begleitete mich, mit Schnorchelausrüstung im Gepäck.

Im Westen vom Bali hat es keine Sandstrände. Schwarze, grössere Vulkansteine, die das Wasser mit der Zeit abgerundet hat, liegen hier in Ufernähe. Das Tauchen war etwas ganz anderes, denn der Boden war schwarz und so standen die Korallen und Fische in einem ganz anderen Licht. Der erste Tauchgang war hier zum Aufwärmen. Wir waren drei Taucher; Tauchlehrer, ein Frischling und ich.

Der zweite und dritte Tauchgang war beim Wrack „USAT Liberty“, Es ist ein Frachtschiff, das im zweiten Weltkrieg durch Torpedos beschossen wurde und am Strand auf Grund lief. Das Erdbeben von 1963 rüttelte das Wrack ins Meer hinaus, wo es kippte. Heute liegt es zwischen 5 und 30 Meter tiefe, ist schon sehr zerfallen und komplett mit Korallen überwachsen. Während wir beim zweiten Tauchgang das Wrack mehrheitlich umtauchten, durfte ich beim dritten Tauchgang einwenig ins Innere tauchen. Von einem Schiff erkannte ich wenig. Es sah eher nach einem Eisenhaufen aus. Doch die Vielfalt an Fischen uns Korallen war enorm. Sogar grosse, zwei Meter lange Napolenfische kreuzten unseren Weg und schwammen in geringem Abstand an uns Vorbei. Auch ein langer Barracuda und Makrelen, beide Arten auch um die zwei Meter gross, sahen wir von nahem. Nur Heie und Rochen tauchten heute leider nicht auf. Dafür konnte ich einen ausgewachsenen, etwa 70cm langen Drückerfisch beobachten, wie er mit seinem starken Kiefer die Korallen abbiss und frass. Diesen Fisch darf man nicht ärgern, denn er kann dir schnell und ohne grosse Mühe einen ganzen Finger abbeissen.

Valentina hat während unserem zweiten Tauchgang geschnorchelt und die kleineren Fische in Strandnähe beobachtet. Sie hätte auch das Wrack sehen können, das nur 30 Meter vom Strand weg ist und der höhere Teil nur etwa 5 Meter tief lag. Doch ihr waren die langen Aale in Wracknähe, die aus dem schwarzen Sandboden ragten, gar nicht angenehm. Während dem dritten Tauchgang genoss sie noch ausgiebig die Sonne auf der Liege und widmete sich ihrem Buch.

Hier einkleines Video aus dem Netz, das das Tauchen um das erwähnte Wrack zeigt:

Windsurfen und Kleider kaufen

Donnerstag, 08.11.2012

Heute war wieder so ein gemütlicher Strandtag; Baden im Meer und im Pool und die Wärme auf dem Liegestuhl geniessen, respektive Schnorcheln.

Am Nachmittag mietete ich eine Stunde lang das Windsurfen. Zum ersten mal allene… Wie war das schon wieder mit Anluven? Wie kann ich nach rechts drehen? Am Anfang hatte ich wirklich solche „I have no idea what i’m doing“-Momente, doch nach etwa 10 Minuten ging es einigermassen wieder.

Da ich nun mein Ferienbuch fertig gelesen habe, hat sich Valentina das Buch geschnappt und kann fast nicht mehr die Finger davon lassen. Sie wird noch richtig zur Leseratte!

Am Abend standen wir wieder für mehr als eine Stunde auf dem Tennisplatz. Es geht schon richtig gut und wir schenken uns nichts.

Nach dem Abendessen war Valentina noch in Shoppinglaune und wir betraten zum ersten Mal die kleinen Verkaufsläden auf dem Weg zurück in unser Hotel. Darunter war ein kleines Café mit einem dazugehörigen Kleider- und Schmuckladen, an dem wir jeden Tag vorbeiliefen, ohne dass wir es richtig wahrgenommen haben. Valentina fand unter den Kleidern zwei sehr passende Stückte, die nicht nur sehr schön, sondern unglaublich Preiswert waren.

Mit dem Katamaran zu Insel Nusa Lembongan

Mittwoch, 07.11.2012

„Bei Bali hat es so eine Insel, dort soll es sehr schön sein“, hatte Valentina mal beiläufig gesagt, kurz vor unseren Ferien. Welche Insel sie genau meinte, wussten sie nicht. Also hatte ich für heute eine Katamaran-Tour auf die Insel Nusa Lembongan gebucht.

Um acht Uhr wurden wir abgeholt und zum Hafen gebracht, wo wir kurz nach halb neun an Board des Katamarans durften.. Nebst uns haben auch noch etwa 10 andere Paare diesen Ausflug gebucht. Sie kamen aus Japan oder Südkorea und verbringen hier ihre Flitterwochen. Wir waren die einzigen Europäer. Während der 90 Minuten Hinfahrt wurden wir mit Früchten, Kuchen, Kaffee und Tee versorgt. Es ging jedoch nicht lange, und ich war noch der einzige, den das schaukelnde Boot nicht in den Schlaf gewippt hat, denn ich wollte heute noch mein Ferienbuch zu Ende lesen.

Mit einem Glasbodenboot durften wir die letzten Meter bis zum Strand überbrücken. Durch den Glasboden konnten wir die ersten Fische und Korallen sehen.

Am Strand angekommen machten wir uns für das erste Programm bereit; Schnorcheln. Wir fassten die Flossen, Schnorchel und Taucherbrille und wir wurden mit dem gleichen Boot zu einem schönen Riff gefahren mit vielen bunten Fischen und Korallen. Doch leider war die Zeit zum Schnorcheln sehr knapp bemessen und wir mussten bald wieder zurück auf die Insel.

Vor dem Mittagessen durften wir noch für eine kleine Runde auf dem Bananenboot mitfahren.

Der Strand auf dieser kleinen Insel hat den schönsten Sand, denn ich je gesehen hatte. Ganz weiss und sehr feinkörnig. Dadurch wirkt das Wasser ganz klar und hat eine schöne Farbe.

Nach dem Mittagessen wurden wir mit kleinen Transportern zu einem Dorf gebracht. Dort durften wir die, ich sage zu ihr mal „Algenfabrik“, besichtigen. An Schnüren werden höhere Algen gebunden und eine Zeit ins Meer gelegt. Die Algen wachsen und werden abgeerntet und in der Sonne getrocknet. Sie werden anschliessend zum Beispiel nach Amerika verschifft, wo aus ihnen Bestandteile für Kosmetik oder Gelatine hergestellt wird. Also was wir täglich auf unser Gesicht schmieren, lag wahrscheinlich mal hier auf dem dreckigen Boden.

Bevor wir zurückfuhren, besichtigten wir noch das „Underground House“. Ein Haus, das im letzten Jahrhundert von einem einzigen Mann im Boden erbaut wurde. Es waren kleine Räume mit kleinen Gängen dazwischen, aufgebaut wie ein Labyrinth, wenige Meter unter der Erde.

 

Das war unser kleiner Inselbesuch und es ging wider mit dem Katamaran zurück. Da wir nun in Windrichtung fuhren, liess der Katamaran zusätzlich zum Motor noch die Segel hiessen, so dass die Rückreise schneller ging als die Hinreise.
Wir machten uns in den Liegestühlen an Deck gemütlich und genossen noch die abendliche Wärme, die auf dem offenen Meer sehr angenehm war.

Info über den Blog

Mittwoch, 07.11.2012

Leider wurde der Blog missverständnisserweise gelöscht! Durch meinen langen Nachnamen hat das System meine jährliche Zahlung falsch abgespeichert... Zum Glück konnte es wiederhergestellt werden, aber zu einem älteren Stand. Aber alle Bilder fehlen!

Zum Glück habe ich die Tagebucheinträge auch lokal gespeichert, so habe ich die gelöschten Einträge wieder einfügen können. Die jeweiligen Komentare werde ich bei gegebener Zeit auch noch ergänzen, denn diese sind nicht verloren: Alle Komentare habe ich auch per Email erhalten.

Einkaufsbummel

Dienstag, 06.11.2012

Ein „Valentina-Tag“ mal anders: Heute ging es nach dem Frühstück mit dem gratis Shuttlebus zum „Hardys Market“, einem grösseren Einkaufszentrum. Wir bummelten zuerst durch die Kleiderabteilung, und kauften für mich günstige Poloshirt für vier Franken! Weiter füllten wir unseren Einkaufskorb mit einigen schönen Kleinigkeiten für Zuhause. Gerne hätten wir diese wunderschönen grossen, spottgünstigen Leinwandbilder gekauft, oder eine schöne günstige Lampe, doch leider waren diese speziellen Dinge viel zu gross, um nach Hause zu nehmen.
Von dieser feinen Erdnuss-Sauce, die es immer zum Satay (Fleischspiesse) gibt, habe ich gleich fünf Packungen gekauft, so dass ich auch zuhause dieses feine Gericht mehrmals nachkochen kann. Auch eine Tüte teuren Luvak-Kaffee habe ich mir gegönnt, vielleicht will ja auch jemand von euch diesen Katzenkaffee kosten.

Als uns der Shuttlebus am Späten Nachmittag wieder zum Hotel brachte, hatten wir noch eine gemütliche Stunde am und im Pool verbracht, bevor wir eineinhalb Stunden Tennis spielten. Valentina gewann heute ganz knapp (aus ihrer Sicht aus ganz klar).

Als wir nach unserem sehr feinem Nachtessen unser Hotelzimmer betraten, staunten wir nicht schlecht; es gab neue Nachtvorhänge uns unsere Couch, deren Kissen und der Hocker waren mit einem neuen Überzug bezogen. Alles sehr schön mit diesen frischen Farben.

Tauchgänge in Sanur

Montag, 05.11.2012

Es liegen nur noch wenige Ferientage vor uns und wir müssen langsam das erledigt haben, was wir uns vorgenommen haben. Dazu gehört auch das Tauchen, was zu den Gründen gehörte, warum wir auf Bali gelandet sind.

Im Vorfeld der Reise habe ich mir verschiedene Tauchcenter in der Nähe unseres Hotels herausgesucht und habe diese am letzten Freitag der Reihe nach abgeklappert. Mein Ziel war es, gleich beim Riff vor unserem Strand Tauchgänge zu buchen, denn so bin ich nur kurze Zeit weg und Valentina nicht den ganzen Tag alleine.
Doch leider bieten all diese Tauchcenter nur Tauchgänge in den beliebten Tauchregionen an, zu den man zuerst noch zwei Stunden Fahrzeit nur schon für den Hinwegen auf sich nehmen muss.

Als wir am Samstag am Strand unser Mittagessen zu uns nahmen, sahen wir Boote anlegen, die Tauchausrüstung ausluden. Natürlich habe ich diese Taucher gleich angesprochen und ich wurde auf eine kleine Tauchbasis gleich um die Ecke verwiesen. Dort konnte ich nun für heute Morgen meine gewünschten Tauchgänge in Sanur buchen, zu einem sehr guten Preis.

Heute um neun Uhr ging es los. Zusammen mit meinem Dive-Guide, zwei Schnorchler aus Lettland und dem Bootsfahrer bestiegen wir das kleine Boot, das uns in wenigen Minuten zum vorgelagerten Riff führte.
Die beiden Tauchgänge, die ich an zwei unterschiedlichen Plätzen absolvieren durfte, konnte man natürlich nicht mit dem Roten Meer vergleichen, doch es war besser als erwartet. Es gab hier sehr grosse Fische, der grösste war ein länglicher Kugelfisch, etwa 1.5 Meter lang, der neugierig neben uns her schwamm. Auch Schwärme von grossen, falterfischähnliche Fischen, in deren Mittelpunkt ich mitschwimmen durfte, brachten mich zum Staunen.
Beide Tauchgänge waren in etwa gleich: Auf der einen Seite das Riff, auf der anderen Seite Sandboden. Da wir nur gegen zehn Meter tief tauchten, reichte die Luft jeweils für fast 50 Minuten. Auf dem Sandboden habe ich bei beiden Tauchgängen je einen Blaupunktrochen gesehen. Mein Guide hatte gute Augen für kleinere Dinge, die ich sehr schätze. Er zeigte mir zum Beispiel diese wunderschöne, berühmte Prachtperlschnecke und einen Geisterpfeifenfisch.
Die Vielzahl an Korallen war nicht gross, doch die Grösse einzelner Korallen hatte mich erstaunt. Es hatte zum Beispiel eine Pilzlederkoralle, in der ich mich locker hineinlegen könnte. Die gleiche Zuhause ist zum glück nicht so gross. Allgemein hatte es mehr Weichkorallen als Steinkorallen. Anemonen mit Anemonenfische gab es aber auch.

 

Valentina hatte in dieser Zeit ausgeschlafen, so dass sie von meiner Abwesenheit fast nichts merkte, denn kurz nach 12 Uhr war ich auch wieder zurück, und wir genossen den Nachmittag gemeinsam am Strand.

Gegen Abend hatten wir wider Lust auf Tennis. Da der Tennisplatz immer unbenutzt blieb, und ich beim Reservieren des ersten Tennisversuchs sah, dass der Reservationsklender noch völlig leer war, dachten wir, wir könnten auf eine Reservierung verzichten, und gingen ohne Spielen, da sowiso niemand anderes kommen würde, was diesmal aber nicht der Fall wahr. (Ich liebe lange Sätze) Denn wir hatten uns kaum warmgespielt, betrat ein älteres Ehepaar den Platz. Uns wurde gleich klar: „Das war’s leider für heute“ und „für morgen werden wir gleich reservieren“. Der Platz liegt erst ab 17 Uhr im Schatten und um 18:30 Uhr ist es bereits schon zu dunkel um zu spielen. Pro Tag kann man also nur 1.5 Stunden Tennis spielen.

Das Nachtessen nahmen wir bei einem „da müssen wir wieder hin“-Restaurant an der Einkaufsmeile ein, diesmal war es aber nicht mehr so gut wie vor wenigen Tagen. Lag wohl an der Wahl eines anderen Menues.

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